6. August 2016

Der Münzhort von Silindia

etrachtet man die antiken, keltischen Gold- bzw. Silberprägungen, so sollte man einen spektakulären Fundort nicht ausser Acht lassen – den Münzhort von Silindia. Dieser Münzhort wurde im Sommer 1967 an dem "La Fragarii" genannten Ort beim Dorf Silindia, Bezirk Arad im westlichen Rumänien nahe der Grenze zu Ungarn entdeckt. Welche Münzen wurden in Silindia gefunden?…

etrachtet man die antiken, keltischen Gold- bzw. Silberprägungen, so sollte man einen spektakulären Fundort nicht ausser Acht lassen – den Münzhort von Silindia.

Dieser Münzhort wurde im Sommer 1967 an dem „La Fragarii“ genannten Ort beim Dorf Silindia, Bezirk Arad im westlichen Rumänien nahe der Grenze zu Ungarn entdeckt.

Welche Münzen wurden in Silindia gefunden?

Dieses Münzdepot umfasste hunderte Tetradrachmen aus Silber, die sich in einem Tongefäss befanden, das aber leider bei der Bergung vollkommen zerstört wurde. 727 Hortmünzen wurden geborgen und werden in den Museen von Oradea und Arad aufbewahrt.

Die geborgenen Münzen sind in überwiegender Mehrheit von den Silbertetradrachmen Phillips II inspiriert. Der Avers zeigt den Zeusskopf mit Lorbeerkranz, meist nach rechts, der Revers einen Reiter, ebenfalls meist nach rechts. Bei den, dem griechischen Original näheren Typen grüsst der Reiter mit der erhobenen rechten Hand oder hält einen Zweig.

Wie lassen sich die geborgenen Münzen klassifizieren?

Die Hortmünzen sind in 64 Gruppen gegliedert, die manchmal ihrerseits verschiedene Varianten und Unterabteilungen aufweisen.

Die Einteilung nach Ober- und Untergruppen wurde bei den meisten Münzen nach Elementen vom jeweiligen Avers gemacht.

Bei Bedarf wurden jedoch auch Reverselemente zur Bearbeitung herangezogen.

Wo kann man mehr über den Münzhort von Silindia erfahren?

Buch über den Münzhort von Silindia

Dieser wissentschaftlich sehr bedeutende und stilistisch teils höchstinteressante Fund keltischer Tetradrachmen wurde mit Fotos von Avers- und Reversstempeln, Gewicht in Gramm und Durchmesser in Millimeter gemeinsam von E. Chirila, N. Chidiosan, I. Ordentlich und N. Kiss in dem leider weitestgehend vergriffenen Werk, „Der Münzhort von Silindia“ aus dem Jahre 1972 umfassend aufgearbeitet.

Gottfried Mitsch, Geschäftsführer der Goldankaufstelle München und Spezialist auf dem Gebiet der Numismatik, ist es nach jahrelanger Suche gelungen, ein Exemplar zu erwerben. Er stellt es nach Absprache interessierten und qualifizierten Münzsammlern in seinem Geschäft in der Tegernseer Landstraße 152, 81539 München, zur Einsichtnahme vor Ort zur Verfügung.

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